
Ein Konflikt, der in der Praxis regelmäßig vorkommt.
In solchen Fällen setzen wir Datenlogger-Messungen ein.
Denn viele Mieter gehen davon aus, ausreichend zu heizen und zu lüften.
Die Daten zeigen in der Praxis aber häufig etwas anderes.
Der Datenlogger dokumentiert über einen bestimmten Zeitraum (meistens drei bis sechs Monate in minütlichen Intervallen) drei zentrale Werte:
Raumlufttemperatur
Wird die Wohnung tatsächlich ausreichend beheizt?
Relative Luftfeuchtigkeit
Ist die Raumluft dauerhaft zu feucht?
Oberflächentemperatur
Kühlen Wandflächen so stark aus, dass Feuchtigkeit kondensieren kann?
Zusammen mit den Heizungsverbräuchen lässt sich deutlich besser einordnen, ob die Schimmelbildung eher nutzerbedingt ist oder ob bauliche Ursachen wahrscheinlicher sind.
Wenn die Messwerte zeigen, dass die Raumlufttemperatur regelmäßig zu niedrig ist oder die Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu hoch bleibt, kann man dem Mieter sachlich darstellen: Die Wohnung wird objektiv nicht ausreichend beheizt oder gelüftet, bitte Nutzungsverhalten anpassen.
Durch die Messung der Oberflächentemperaturen lässt sich zudem beurteilen, ob ein ausreichender baulicher Wärmeschutz vorhanden ist oder ob Nachbesserungsbedarf besteht.


